Hier bekommen Sie einen kleinen Überblick unseres Renncenters.

 

 

Mein früheres Hobby den Motorsport, habe ich im Jahr 2002 endgültig aufgehört. Den „race“ Gedanken bekam ich allerdings nicht aus dem Kopf….

 

Nachdem wir uns im Jahr 2000 die erste kleine Carrerabahn zugelegt haben, und ich nach kurzer Zeit mit Fahrzeugen im Maßstab 1:32 die ersten Runden im damaligen Wittener Renncenter gefahren sind stand für mich fest, dass ich mit diesem Hobby noch viel Spaß haben könnte.

Allerdings war der Maßstab 1:32 für mich und meine Finger nicht optimal, in meiner Jugendzeit habe ich sehr gerne Modellbau in allen Variationen betrieben. Wenn man solch etwas auch in früheren Jahren betrieben hat kann man es zwar eine Zeit lang verdrängen. Aber sobald man mit Kleinigkeiten aus diesem Bereich in Berührung kommt ist, ist es als wenn man es erst gestern gemacht hätte.

Durch einen alten Motorsportkollegen Claus bin ich dann an einen Club in Siegen geraten. Hier fuhr man nicht mehr auf einer Carrerabahn sondern auf Holz, und das mit sehr schönen und viel Liebe aufgebauten Fahrzeugen. Meine Gefühlssituation kann ich hier gar nicht beschreiben, ich war hin und weg……….

Es gab für mich nur einen Weg, das war genau das richtige. Ein Fahrzeug im Maßstab 1:24 musste her, und es blieb nicht bei dem einen. In den ersten Jahren war jeden Freitag der Weg nach Siegen angesagt, ab Mittag habe ich schon gefiebert endlich in Siegen die ersten Runden zu „drehen“. Allerdings war, wie auch früher schon, in mir der Wettbewerbsgedanke sehr ausgeprägt und es dauerte nur eine geringe Zeit das ich an den ersten Regionalen Wettbewerben teilnahm. Der erste Lauf den ich gefahren habe war auf der Bahn „hasse nich gesehen“ in Kamp Lindfort. Die Gruppe 2,4,5 wurde mit 3 Fahrzeugen wie der Name es schon sagt gefahren. Allerdings erinnere ich mich an dieses Rennen nicht mehr so gerne, jede Kurve war meine. Irgendwie wollten meine Fahrzeuge nicht um die Kurven fahren. Die armen Einsetzter, so oft wie die Jungs gefordert waren. Aber aller Anfang ist schwer, so auch in diesem Hobby. Mit der Zeit habe ich dazugelernt und auch das eine oder andere Rennen gewonnen. So kam es das ich in den weiteren Jahren auf sehr vielen Rennstrecken zu finden war. Ich habe die Gruppe 2,4,5 dann nach einigen Jahren verlassen und bin dann mehr Überregional in der DSC gestartet. Die DSC ist eine Serie die schon seit vielen Jahren mit einem bestehenden Regelwerk gefahren wird. Es werden Fahrzeuge bis zu einem Baujahr von 1974 zugelassen. Diese Rennen bestreite ich auch heute noch sehr gern, aber bedingt durch die Zeit klappt es nicht immer so wie man sich das ganze Vorstellt.

Vor 3 Jahren habe ich mir dann die ersten Fahrzeuge für die DTSW (Rennserie mit modernen Fahrzeugen) gebaut. Das erste Mal Moosgummireifen fahren…. Ging allerdings schon recht gut und hat auch seinen Reiz. In diesem Jahr kam dann eine Serie hinzu, die den Modellbauerischen Anspruch nicht so hoch setzt, die DGTSM. Diese Serie wird regional ausgetragen und es gibt wie beim Fußball eine Hin und eine Rückrunde. Das heißt, die 3 Bahnen in Kassel, Soest und bei uns in Bestwig werden 2-mal befahren. Die erste Veranstaltung wurde von mir mit einem Basic Fahrzeug bestritten, welche ich auf heimisches Geläuf auch gewinnen konnte. Für den Lauf in Soest war für mich (nachdem ich einige Runden mit einem Pro BMW gefahren bin) klar, dass ich mir schnellst möglich einen Porsche aufbauen möchte. Eine Lackierung wurde schnell gefunden, ein Flying Lizard sollte es werden. In Soest war er dann auf Anhieb das schnellste Auto im Feld, aber durch eine fehlende Stromabschaltung und durch einige selbst verschuldete Abflüge musste ich den Gesamtsieg nach Oelde gehen lassen. Mit einem 2. Platz war ich aber mehr als zufrieden. Einen weiteren 2. Platz habe ich am letzten Wochenende beim SFF in Kassel herausgefahren. In dieser Serie habe ich nun durch die guten Platzierungen die Führung übernommen.

Im Jahr 2009 kamen mir dann die ersten Gedanken ein eigenes Renncenter aufzubauen. Nun ging es um das wie und wo, es wurde ein Businessplan erstellt und es konnte mit der Suche um eine passende Räumlichkeit begonnen werden. Nach einiger Suche, haben wir dann eine Räumlichkeit in Bestwig gefunden. Die Größe spielt bei unserem Hobby eine große Rolle, diese ist 250qm groß.


Nun begann ein weiterer Teil der Arbeit, es wurden 2 Bahnen mit je 6 Spuren geplant. Eine Carrerabahn und eine Holzbahn mussten es sein.

 

Eine schnelle Holzbahn und eine leichter zu fahrende Carrerabahn sollte es sein.

Dank Falk Reichbott wurde die Holzbahn geplant und gezeichnet.

Ende 2009 wurde mit der Arbeit in den Räumlichkeiten begonnen.

Im Januar 2010 war es dann endlich soweit, die Räumlichkeiten waren nach 3 Monaten und vielen Stunden fertig gestellt und die Eröffnung 30.01.2010 konnte endlich kommen. Es war ein sehr schöner Tag mit vielen Netten Gästen und Besuchern.

Mittlerweile veranstalten wir viele Kindergeburtstagsfeiern, Firmenfeiern und Rennveranstaltungen. Es ist aber auch beim Gastbetrieb immer wieder sehr schön zu sehen, wie die kleinen Kinderaugen leuchten wenn Sie mit den kleinen Flitzern um den Kurs „brettern“. Bei den großen Kindern ist es aber nicht viel anders, schön zu hören ist es, wenn einem die älteren erzählen, dass sie mit solch einer Art Carrerafahren nicht gerechnet hätten. Was ich hier noch erwähnen sollte, wir fahren nicht mit Carrerafahrzeugen sondern mit selbst gebauten Fahrzeugen. Das Fahrwerk kommt aus Siegen von Uwe Schöler, die Karosserien stammen von unterschiedlichen Herstellern bis hin zu selbst laminierten Karossen. Es sind nicht wie bei den Fahrzeugen von Carrera Magnete verbaut, diese Fahrzeuge fahren ohne Magnetische Hilfsmittel und sind somit viel authentischer zu fahren. Bis heute haben wir das Renncenter immer weiter verändert. Es wurde mit dem Landschaftsbau auf der Holzbahn begonnen und in diesem Jahr eine neue Cocktailbar eingebaut. An dieser können sich unsere Gäste in einer entspannten Atmosphäre unterhalten.

Ich würde mich über einen Besuch von Ihnen sehr freuen.

Dieter Sommer

 

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